Kinder / Erlebnis-Museum

31319 Sehnde-Wehmingen

Hannoversches Straßenbahn-Museum

Etwa 15 Autominuten von Hannover entfernt findet man am ’Roten Berg’ in Sehnde-Wehmingen das Hannoversche Straßenbahn-Museum, idyllisch im Grünen gelegen. Auf geschichtsträchtigem Gelände erfreut sich dieses Freilicht-Museum, mit der einzigen überregional ausgerichteten und größten Straßenbahn-Sammlung Deutschlands, seit 1987 besonders bei Familienausflügen einer wachsenden Beliebtheit. Seit 150 Jahren gibt es Straßenbahnen in Deutschland – für alle Altersklassen werden sie hier anschaulich dargestellt. Die Einrichtung wird ausschließlich ehrenamtlich betrieben. Sie verfügt über etwa 130 schienengebundene Fahrzeuge, von denen etwa 70 museal aufgearbeitet und 30 sogar im praktischen Fahrbetrieb eingesetzt sind. Das Museum hat an rund 42 Tagen im Jahr geöffnet. Das sind in den Sommermonaten alle Sonn- und Feiertage sowie einige Samstage. Die Besucherfahrstrecke durch das rund 17 ha große Waldgelände hat inzwischen eine Länge von ca. 3 km erreicht. Darüber hinaus gibt es noch eine Außenstrecke, die mit etwa 2,5 km Länge aufwartet. Beide Varianten können an den Öffnungstagen von den Besuchern ausgiebig ’erfahren’ werden. Es gibt stets einen dicht getakteten Fahrbetrieb, mit den unterschiedlichsten historischen Fahrzeugen und längst in Vergessenheit geratenen Schaffnern. In seiner Vielfalt ist das wohl eine in Deutschland einzigartige Attraktion. Eine echte Straßenbahn selber zu steuern, ist schon seit Kindheitstagen ein Traum vieler Menschen. Dies ist an ausgewählten Öffnungstagen, meist einmal im Monat, zu einem der Höhepunkte des Museums geworden. Ein Fahrlehrer sorgt dabei für die Einweisung und die Sicherheit. Das Museum verfügt auch über einen Straßenbahn-Fahrsimulator, wo die Fahrt durch den Osten Berlins, im Original-Fahrstand einer historischen Berliner Bahn, sehr realitätsnah simuliert werden kann.

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68165 Mannheim

Technoseum

Interaktiv ist das Stichwort, wenn es um das TECHNOSEUM geht: An rund 110 Experimentierstationen kann man selbständig experimentieren und spielerisch naturwissenschaftliche und technische Zusammenhänge verstehen lernen. In keinem anderen deutschen Museum wird dabei der historische Bezug von gestern und heute so deutlich wie hier: Denn die drei Experimentierfelder der Elementa 1, 2 und 3 sind eingebettet in die Ausstellung zur Geschichte der Industrialisierung: Besucherinnen und Besucher erleben auf diese Weise die Experimente vor ihrem geschichtlichen Hintergrund und erfahren, wie sie in der weiteren technischen Entwicklung Anwendung gefunden haben. So bauen die Besucher zum Beispiel eine stabile Brücke nach dem Prinzip Leonardo da Vincis, lernen faszinierende Phänomene der Elektrotechnik kennen oder testen die eigene Reaktionsgeschwindigkeit. Aktiv durch die Geschichte Doch nicht nur in den Elementa-Bereichen heißt es aktiv werden: Auf der Zeitreise durch die Geschichte der Industrialisierung machen inszenierte Wohn- und Arbeitssituationen anschaulich, wie technische Neuerungen sich auf das Alltagsleben und die Arbeitsformen seit dem 18. Jahrhundert ausgewirkt haben. TECHNOscouts zeigen die historischen Arbeitsabläufe und binden die Besucher mit ein: So sehen sie nicht nur Exponate, sondern erleben, wie zum Beispiel die Getreidemühle mahlt, in der Weberei Textilien gefertigt werden oder wie eine Dampfmaschine betrieben wird. Sie bedrucken Postkarten an Tiegelpressen oder schöpfen selbst Papier wie vor 200 Jahren. So wird Geschichte für den Einzelnen erlebbar. Auf der Entdeckungstour durch die Bionik führt der Roboter Paul seine Kunststücke vor und man erfährt, wo überall die Technik bei der Natur abgeschaut hat.

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08058 Zwickau

August Horch Museum Zwickau gGmbH

Audistraße, Horchstraße, Trabantstraße – schon ein Blick auf den Stadtplan zeigt: Hier geht es um Autos. Und was für welche! Ein Horch 303 Feuerwehrwagen von 1927 zum Beispiel mit Deutschlands erstem serienmäßigen Achtzylinder unter der knallroten Haube. Oder ein DKW F1, Baujahr 1931, dessen Frontantrieb technische Maßstäbe setzte. Selbst in den 1930er Jahren erfolgreiche Auto Union Silberpfeile fehlen nicht in der Sammlung. Insgesamt 150 Großexponate präsentiert das August Horch Museum seit seiner aktuell eröffneten Erweiterung, vom Vorkriegs-Oldtimer bis zum jungen Volkswagen. Die meisten haben ihre Heimat genau da, wo sie heute stehen: in der sächsischen Automobilmetropole Zwickau. Den zünftigen Rahmen der 6.500 Quadratmeter großen Ausstellung bildet das historische Audiwerk von 1909. Darin erwartet den Besucher eine regelrechte Zeitreise. Er läuft vorbei an einer Tankstelle der späten 1920er Jahre, bummelt durch eine nachgebaute Straßenszene, erlebt die Arbeitswelt früher Autowerker in einer funktionstüchtigen Transmissionswerkstatt und erkundet neugierig die ehemalige Direktions-Villa. Begleitet von Filmvorführungen, Computeranimationen, Simulatoren, Modellen und Schautafeln wird er zunehmend eins mit Pioniergeist und Erfindungsreichtum einer 114jährigen Automobilbautradition.

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38440 Wolfsburg

Science Center phaeno Wolfsburg

Über 350 Phänomene begeistern im phaeno Wolfsburg Jung und Alt für Naturwissenschaft und Technik. In Deutschlands einmaliger Experimentierlandschaft gibt es für jeden etwas zu entdecken. Familien wie Einzelbesucher, Gruppen oder Vereine kommen im phaeno an den spannenden interaktiven Exponaten gleichermaßen auf ihre Kosten und haben unvergessliche Erlebnisse. Sie staunen über den sechs Meter hohen Feuertornado, setzen eine Kugel nur durch Entspannung in Bewegung, liegen wie ein Fakir auf einem Nagelbett, frieren den eigenen Schatten ein, spiegeln sich endlos oder spüren, wie sich Strom anfüllt. Das Motto „phaeno – da staunst du“ ist Programm! Der Freude am Entdecken sind keine Grenzen gesetzt und man ist selbst gefragt, das ganze Geschehen mitzubestimmen und zu beeinflussen. Vorgeschriebene Wege gibt es in der Ausstellung nicht, die Laufrichtung ergibt sich durch die Neugierde der Gäste. Sie führt die Besucher durch interessante Themenfelder wie zum Beispiel Energie, Spiegel, Sehen oder Leben. Durch wechselnde Sonderausstellungen gibt es zudem immer wieder Neues zu entdecken. Zu einem spektakulären Gesamterlebnis wird der Besuch durch die einzigartige Architektur. Laut der britischen Tageszeitung „the guardian“ zählt das phaeno zu den 12 bedeutendsten Bauwerken der Moderne. Die Pritzker-Preisträgerin und Stararchitektin Zaha Hadid entwarf das beeindruckende Gebäude, dessen Ausstellungsfläche von zehn konischen Füßen getragen hoch über der Straße thront. Der Ausstellungsbereich wurde als künstliche Landschaft mit sanften Hügeln und Tälern gestaltet und vermittelt ein besonderes Raumerlebnis. Besucherlabore und ein eigenes Wissenschaftstheater bieten zusätzlichen Raum für ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm mit Mitmachaktionen, Vorträgen und Science Shows.

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99084 Erfurt

Alte Synagoge Erfurt

Die Alte Synagoge ist mit ihren ältesten Bauteilen aus dem 11. Jahrhundert die älteste, bis zum Dach erhaltene Synagoge in Mitteleuropa. Hier ist 2009 ein außergewöhnliches Museum entstanden und ein Ort geschaffen worden, an dem mittelalterliche Sachzeugnisse der jüdischen Gemeinde Erfurts der Öffentlichkeit zugänglich sind. Zusammen mit der Dokumentation der Baugeschichte der Synagoge selbst sollen sie ein Schlaglicht auf die Geschichte der Erfurter Gemeinde werfen, die im Mittelalter eine herausragende Stellung in Europa innehatte. Die Ausstellung der Alten Synagoge veranschaulicht die Geschichte der ersten jüdischen Gemeinde Erfurts. Im Hof sind Grabsteine des zerstörten mittelalterlichen Friedhofs zu sehen. Die Baugeschichte der Synagoge ist Thema im Erdgeschoss. Der Keller beherbergt den in der Nähe der Synagoge gefundenen Schatz, den ein Jude während des Pogroms von 1349 vergrub. Die Erfurter Hebräischen Handschriften werden im Obergeschoss thematisiert.

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60594 Frankfurt am Main

Bibelhaus Erlebnis Museum

Es ist das erfolgreichste Buch der Welt. Über kein anderes Werk wurde so viel geschrieben, so viel gedacht und gestritten wie über – die Bibel. Für die einen ist sie „die Antwort auf alle unsere Fragen“, für andere „ein Buch, worin manches Wahre und manches Falsche“ enthalten ist. Doch egal, wie man zum „Buch der Bücher“ steht – es ist und bleibt eines der grundlegenden Werke unserer Kultur. Wer unsere Welt verstehen will, sollte die Bibel kennen. Entdecken, staunen, erleben Das Bibelhaus Erlebnis Museum am Frankfurter Museumsufer nimmt Sie mit auf eine Expedition in die Welt der Bibel. Entdecken Sie jahrtausendealte Geschichte. Und entdecken Sie sie auf neue Weise: erlebnisreich, zum Anfassen und voller Überraschungen. Es erwartet Sie ein außergewöhnlicher Blick auf die Bibel von ihren Anfängen bis in die Gegenwart. Das Erlebnismuseum wurde 2003 in einer ehemaligen Kirche eröffnet. Die europaweit einzigartige Kooperation mit der Israelischen Antikenverwaltung ermöglicht eine Präsentation von archäologischen Fundstücken aus Israel, die soziale, kulturelle und politische Hintergründe der biblischen Erzählungen verdeutlichen. Erwachsene, Kinder und Jugendliche mit Interesse an biblischen Geschichten, Reisen, Rätsel und Archäologie werden begeistert sein.

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49090 Osnabrück

Museum Industriekultur / Piesberg

Museum Industriekultur: Wo vor 100 Jahren in der Steinkohlenzeche Piesberg der "Schwarze Diamant" gewonnen wurde, zeigt das Museum die Entwicklung Osnabrücks von der Ackerbürgerstadt des 18. Jahrhunderts bis zum modernen Industrie- und Wirtschaftsstandort der Gegenwart. Das 19. Jahrhundert ist Schwerpunktthema des Museums. Wer mag, kann 30 Meter im gläsernen Fahrstuhl unter Tage fahren und einen freigelegten Bergwerkstollen durchwandern. Der Piesberg gilt als Osnabrücker „Hausberg“ und ist zugleich „Herzstück“ des UNESCO Global Geoparks TERRA.vita. Durch den Steinbruchbetrieb ist am Piesberg eine Art geologisches Bilderbuch entstanden, das von 300 Millionen Jahren Erdgeschichte erzählt. Auch das Thema Energie ist mit dem Piesberg von Beginn an verbunden: Entstanden durch einen unterirdischen Vulkan dient er der Bevölkerung seit Jahrhunderten als Energielieferant: zunächst durch den Steinkohleabbau, heute als Standort von vier Windkraftanlagen und durch die energetische Ausnutzung der Deponiegase. Der Piesberg hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Ausflugsziel für Osnabrücker entwickelt. Die Angebote sind stetig gewachsen. Insbesondere Familien lieben die vielseitigen Möglichkeiten von Geocaching über Fossilien-Expedition bis hin zu den Veranstaltungen des Museums Industriekultur und des Piesberger Gesellschaftshauses. Von der Aussichtsplattform auf dem Piesberg öffnet sich ein grandioser Ausblick über die Stadt und den Steinbruch. Einen ganzen Tag lang kann man sich hier oben tummeln: mit Geocaching, Audio Guide oder bei der Fossiliensuche, für die es den fertig gepackten Expeditionsrucksack beim Piesberger Gesellschaftshaus gibt.

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