60311 Frankfurt am Main (1 km)

Museum Judengasse

Als die Stadt Frankfurt im Jahr 1987 ein neues Gebäude für die Stadtwerke errichten wollte, stieß man auf die Fundamente der Judengasse. Es handelte sich um den bis dahin umfangreichsten archäologischen Fund einer jüdischen Siedlung in Europa. Dennoch hielt man an den Bauabsichten fest und plante, die Fundamente von 19 Häusern und zwei Mikwen nur zu dokumentieren und dann abtragen zu lassen. Dieser Plan provozierte heftigen Protest. Was als ein Routinefall für die Stadtarchäologie begann, eskalierte zu einem öffentlichen Konflikt von bundesweiter Bedeutung. Im Zentrum des Streits stand die Frage, wie mit den Zeugnissen jüdischer Geschichte in Deutschland nach der Schoa umzugehen sei. Am Ende fand sich ein Kompromiss: ein Teil der archäologischen Ausgrabungen wurde an derselben Stelle wieder aufgebaut und als Museum Judengasse im Gebäude der Stadtwerke öffentlich zugänglich gemacht. 2016 wurde das Museum mit einem neuen Kozept wieder eröffnet und erhielt herfür den Museumspreis der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen. Inmitten der archäologischen Ausgrabungen entfaltet die Ausstellung ein Panorama jüdischen Alltagslebens in der Frühen Neuzeit. Die Ausstellung stellt die Bewohner der Judengasse nicht mehr als eine isolierte Gruppe hinter den Mauern des Ghettos dar, sondern geht den vielfältigen Beziehungen nach, die sie mit den christlichen Bewohnern der Stadt unterhielten. Überdies ist das Museum Judengasse Teil eines historischen Ensembles, das über 800 Jahre deutsch-jüdische Statdtgeschichte erzählt: Neben dem Museum befindet sich der jüdische Friedhof und die Gedenkstätte Börneplatz, die an die deportierten und ermorderten Frankfurter Juden erinnert. Das Museum Judengasse lädt auch Kinder zu eigenen Erkundungen in der Ausstellung ein. Ein Parcours mit interaktiven und spielerischen Stationen führt sie an die Themen der Ausstellung heran. Ein eigenes Mitmachbuch lockt zu detektivischen Streifzügen in den Ruinen. Familienführungen ergänzen unsere Angebote.

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60596 Frankfurt (1 km)

DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum

Alles ist Film. Das ist das Motto des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum e.V. in Frankfurt am Main. Besucher/innen erfahren hier, wie die Menschen es bereits im 18. und 19. Jahrhundert schafften, Bilder in Bewegung zu bringen und können diese historischen Apparate an bedienbaren Modellen selbst ausprobieren. Ein originaler Darth-Vader-Helm aus der STAR-WARS-Reihe sowie ein originales ALIEN-Stuntman-Kostüm künden von der jüngeren Filmgeschichte. Auf vier korrespondierenden Leinwänden wird anschaulich, mit welchen filmsprachlichen Mitteln das Kino seine Wirkung erzielt. Wer Lust hat, sich in den Kampf mit einer Gottesanbeterin zu begeben oder in einem U-Boot den Meeresgrund zu erkunden, kann das in einer Greenscreen sehr realitätsnah simulieren. Zwei bis drei Sonderausstellungen im Jahr zu besonderen filmischen Themen runden das Programm ab. Das hauseigene Kino stellt in seinem täglich wechselnden Programm neben Filmklassikern das ganze Spektrum weltweit künstlerisch bedeutender Filmproduktionen vor – in der Regel in der Originalversion. Familien mit Kindern finden in Museum und Kino ebenso wie Jugendliche oder Erwachsene zahlreiche ansprechende Angebote, die Spaß machen und ganz nebenbei dabei helfen, Film als Kunst noch besser zu verstehen.

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60316 Frankfurt am Main (1 km)

Kulturhaus Frankfurt

Das Kulturhaus Frankfurt ist eine attraktive Spielstätte im Herzen Frankfurts. Neben dem Theaterprogramm bietet es auch Kleinkunst, Kino, Poetry Slam, Chanson und englischsprachige Veranstaltungen an. Die Katakombe mit ihren literarischen Dramatisierungen, das Volkstheater Hessen mit seinen Mundartstücken, Theater Bouvard mit gehobenen französischen Boulevardstücken, Compagnie en route und die Frankfurter Flöhe mit Kinderstücken und das Frankfurt English Speaking Theatre zeigen regelmäßig ihre Stücke. Dazu kommen eine Kinoreihe mit kulturellem Rahmenprogramm und Flying Buffet, Benedict Hegemann mit seinem "Slam der toten Dichter" und weitere Gäste. Es gibt immer ein spannendes, qualitativ ansprechendes Programm. Vielfältig aber nicht beliebig!

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60325 Frankfurt am Main (2 km)

Struwwelpeter-Museum

Struwwelpeter, Zappel-Philipp & Co. – der Frankfurter Arzt Dr. Heinrich Hoffmann (1809-1894) schuf 1844 mit dem „Struwwelpeter“ einen weltberühmten Klassiker der Kinderliteratur. Alles über die unvergesslichen Geschichten und ihren vielseitigen Verfasser erfahren Kinder und Erwachsene in einer schönen Westend-Villa ganz spielerisch mit vielen Mitmach-Angeboten. Wechselausstellungen zur Kulturgeschichte und Kinderliteratur erweitern den Blick. Struwwelige Souvenirs und Bücher bietet der Museumsshop. Tipp: Einmal Struwwelpeter sein! Im Theaterraum findet jeder das Kostüm zu seiner Lieblingsfigur aus dem Struwwelpeter. An vielen Sonntagen gibt es Puppentheateraufführungen.

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60486 Frankfurt am Main (2 km)

EXPERIMINTA ScienceCenter

Eines gibt es im EXPERIMINTA ScienceCenter garantiert nicht: Schilder mit der Aufschrift „Berühren verboten!“ Denn im Mitmach-Museum ist Anfassen ausdrücklich erwünscht. Mehr als 130 Experimentierstationen laden Besucher aller Altersstufen auf vier Etagen zum Ausprobieren ein. Dabei werden Phänomene aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik ganz einfach und ohne lange Erklärungen verständlich. Jeder wird hier selbst zum kleinen Forscher – sei es beim Ausruhen auf dem Fakirbett mit hunderten Nägeln oder beim Spielen mit der Riesenseifenblase. Besonders beeindruckende Spektakel bieten die Science Shows, die mehrmals monatlich gezeigt werden. Vom Feuertornado bis hin zu eiskalten Seifenblasen ist hier für jeden etwas dabei. Immer nach dem Motto: EXPERIMINTA… fragen, forschen und begreifen.

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65779 Kelkheim (16 km)

Urban Movement Studio

Willkommen in unserer Breakdance und Hip Hop Tanzschule in Kelkheim! Hier trainieren und fordern euch Westdeutsche-, Deutsche- und Europa-Meister Trainer auf einem ganz neuen Niveau! Unser Ziel ist es, diese besondere und ausdrucksstarke Art von Tanz Kindern und Jugendlichen nahe zu bringen und die damit verbundene Leidenschaft zu übermitteln. Natürlich ist es cool, Streetdance zu tanzen … Aber viel wichtiger ist: es schafft Selbstvertrauen, einen Hauch von Disziplin, fördert den Zusammenhalt als Gruppe und macht natürlich Spaß. Bei uns tanzen Kinder und Jugendliche aus Kelkheim und Umgebung und es ist schön zu sehen, wie viel Freude unsere jungen Streetdancer am Tanzen haben und es ist super interessant, ihre tänzerische Entwicklung zu beobachten. Aber nicht nur die jungen Tänzer kommen bei uns auf ihre Kosten, auch unsere Erwachsenen haben Spaß am Hip Hop und sind ebenso lernbegierig wie unsere Kids.

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61350 Bad Homburg v. d. Höhe (16 km)

Museum Gotisches Haus

Das Gotische Haus zeigt die Sammlung zur Kunst- und Kulturgeschichte Bad Homburgs v. d. Höhe. 1823 im Auftrag der Landgräfin Elizabeth (1770 - 1840), Tochter des britischen Königs Georg III., als Jagd- und Lustschlösschen für Ihren Mann, Landgraf Friedrich VI. Josef (1769 - 1829) errichtet, verbindet seine Architektur Elemente der Tudorgotik mit denen des Klassizismus innerhalb eines Landschaftsparks. Außerhalb Englands ist dies einzigartig auf dem europäischen Festland. In dieser außergewöhnlichen Architektur wird Besuchern die Bad Homburger Stadthistorie ebenso geläufig, wie die Geschichte der Kopfbedeckungen, gezeigt im "Hut-Museum". Sonderausstellungen vertiefen die einzelnen Sammlungsbereiche, die in der Dauerausstellung und im Skulpturengarten präsentiert werden. Das Schloss und das Gotische Haus sind durch die Tannenwaldallee verbunden. Die Landgrafen legten entlang dieser Strecke die Prinzengärten an, die heute von der Stadt sowie ihren Bürgern dort restauriert werden, wo dies möglich ist. Sehenswert sind der in großem Umfang restaurierte Gustavsgarten und der Kleine Tannenwald. Wie diese, gehört auch das Gotische Haus zur Landgräflichen Gartenlandschaft, die zum Großen Tannenwald führt.

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65817 Eppstein (21 km)

Burg Eppstein

Burg Eppstein erhebt sich mit ihren imposanten Befestigungsanlagen über der Altstadt. Eindrucksvoll präsentiert sich der einstige Adelssitz als Machtsymbol der Herren von Eppstein. Im Museum auf der Burg ist die 1000-jährige Geschichte dieses bedeutsamen Kulturdenkmals anschaulich aufbereitet. Nicht nur für Kinder immer wieder spannend erweist sich die Darstellung mittelalterlicher Lebensweise auf der Burg. Von der Ritterrüstung führt die Zeitreise bis zur romantischen Ruinenbegeisterung. Der Blick vom mächtigen Bergfried macht die Historie spürbar. Fotos: Walter Adler (1) und Stadt- und Burgmuseum Eppstein (2 und 3)

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