Kultur / Museum / Ausstellung

08058 Zwickau

August Horch Museum Zwickau gGmbH

Audistraße, Horchstraße, Trabantstraße – schon ein Blick auf den Stadtplan zeigt: Hier geht es um Autos. Und was für welche! Ein Horch 303 Feuerwehrwagen von 1927 zum Beispiel mit Deutschlands erstem serienmäßigen Achtzylinder unter der knallroten Haube. Oder ein DKW F1, Baujahr 1931, dessen Frontantrieb technische Maßstäbe setzte. Selbst in den 1930er Jahren erfolgreiche Auto Union Silberpfeile fehlen nicht in der Sammlung. Insgesamt 150 Großexponate präsentiert das August Horch Museum seit seiner aktuell eröffneten Erweiterung, vom Vorkriegs-Oldtimer bis zum jungen Volkswagen. Die meisten haben ihre Heimat genau da, wo sie heute stehen: in der sächsischen Automobilmetropole Zwickau. Den zünftigen Rahmen der 6.500 Quadratmeter großen Ausstellung bildet das historische Audiwerk von 1909. Darin erwartet den Besucher eine regelrechte Zeitreise. Er läuft vorbei an einer Tankstelle der späten 1920er Jahre, bummelt durch eine nachgebaute Straßenszene, erlebt die Arbeitswelt früher Autowerker in einer funktionstüchtigen Transmissionswerkstatt und erkundet neugierig die ehemalige Direktions-Villa. Begleitet von Filmvorführungen, Computeranimationen, Simulatoren, Modellen und Schautafeln wird er zunehmend eins mit Pioniergeist und Erfindungsreichtum einer 114jährigen Automobilbautradition.

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60314 Frankfurt

DialogMuseum

DIALOGMUSEUM – Der Besuch der Sinne macht! Eine Sinneserfahrung der besonderen Art wartet auf den Besucher im DialogMuseum, das mit einem ungewöhnlichen Konzept Frankfurt bereichert. Andreas Heinecke entwickelte in Frankfurt Ende der 1980er Jahre die Idee zu einer Ausstellung, in der es nichts zu sehen gibt, dafür aber umso mehr zu entdecken. Heute ist Dialog im Dunkeln als Ausstellungskonzept ein internationaler Erfolg. Nach Frankfurt zurück kam es 2005. Das DialogMuseum ist ein privates soziales Unternehmen, welches das Ziel verfolgt Bewusstsein und Toleranz für Andersartigkeit in der Gesellschaft zu wecken und die gesellschaftliche Integration von sozial benachteiligten Menschen voranzubringen. Die Ausstellung Dialog im Dunkeln - Eine Ausstellung zur Entdeckung des Unsichtbaren beinhaltet 6 unterschiedliche Erlebnisräume, die alltägliche Situationen nachbilden. Das Besondere ist, dass diese Räume vollkommen lichtlos und die Guides, die den Weg weisen, blind sind. Das DialogMuseum bietet 60-minütige Standardtouren (4 Erlebnisräume) und 90-minütige Spezialtouren (6 Erlebnisräume) an. Einer der Räume ist ein Museumsraum mit wechselnden Installationen von Künstlern und Museen. Das DialogMuseum bietet auch Workshops und Führungskräftetrainings an oder kann als neue spannende Location für Firmenevents genutzt werden. Ein Bestseller sind Kindergeburtstage. Sonderführungen außerhalb der Öffnungszeiten auf Anfrage! Eine Reservierung ist erforderlich. Bookingline 069 90 43 21 44, info@dialogmuseum.de oder Online-Ticketshop https://tickets.dialogmuseum.de/

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23552 Lübeck

Museumsquartier St. Annen - Museum & Kunsthalle

Zum Museumsquartier St. Annen gehören das historische St. Annen-Museum und die moderne Kunsthalle von 2003. Das St. Annen-Museum beherbergt einzigartige Kunstschätze und gilt als eines der schönsten Museen Deutschlands. Auch das berühmteste und kostbarste Kunstwerk Lübecks, der Passionsaltar von Hans Memling, 1491 für den Dom geschaffen, wird hier aufbewahrt. Nirgendwo sonst findet man einen solch harmonischen Zusammenklang von spätgotischer Klosterarchitektur und einer faszinierenden Sammlung mittelalterlicher Kunst des 13. bis 16. Jahrhunderts. Auf den Grundmauern der ehemaligen, 1502 bis 1515 errichteten Klosterkirche erhebt sich in direkter Nachbarschaft zum St. Annen-Museum die moderne Kunsthalle St. Annen. Die preisgekrönte Architektur ist beeindruckend. Der prismatische, steil aufragende, zwanzig Meter hohe Baukörper greift bewusst die Dimension der ehemaligen St. Annen-Kirche auf, die hier bis zum Brand im Jahre 1843 stand.

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17214 Alt Schwerin

AGRONEUM Alt Schwerin

Landwirtschaft erleben... Das AGRONEUM in Alt Schwerin liegt inmitten der Mecklenburger Seenplatte und der Nossentiner-Schwinzer Heide. Hier, in dieser ursprünglichen Landschaft, führt das ungewöhnliche Dorf- und Freilichtmuseum bereits seit 1963 durch die mecklenburgische Guts- und Landwirtschaftsgeschichte von 1848 bis heute. Eingebettet in eine gutswirtschaftliche Anlage, mit Dorfschmiede, Seilerei, Holländerwindmühle, Stellmacherei und einer Vielzahl weiterer Wohn- und Wirtschaftsgebäude, taucht der Besucher ein in das Leben und in den Alltag der mecklenburgischen Bauern. In der einzigartigen Katenzeile erlebt er das ländliche Wohnen im Wandel der Zeit. Ein Streifzug über das Freigelände bietet Technik zum Anfassen und Staunen: von einfachen Pflügen über Großtraktoren bis hin zu landwirtschaftlichen Flugzeugen und modernen Mähdreschern, den Giganten der Felder. Mit der originalen DDR-Ausstellung „5.000 Jahre Landwirtschaft in Mecklenburg“ ist die ehemalige Schnitterkaserne ein Museum im Museum. Wechselnde Sonderausstellungen, über das ganze Gelände verteilte Spielbereiche sowie eine Reihe thematischer Aktionen und Veranstaltungen, darunter einige etablierte Highlights für Liebhaber von Maschinen und Pferdestärken, ergänzen das Angebot des AGRONEUMS. Landwirtschaft genießen…. Das gemütliche Bauern-Bistro mit deftiger Landmannskost und der Bauernladen mit seinen regionalen und saisonalen Produkten garantieren eine gut gestärkte Reise in die Vergangenheit und bleibende Eindrücke.

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18439 Stralsund

Stralsund Museum

Das Stralsunder Katharinenkloster, mit seiner noch fast vollständig erhaltenen gotischen Substanz, zählt unbedingt zu den bemerkenswerten Bauwerken mittelalterlicher Backsteinarchitektur. Die sakralen Räume sind seit 1924 Heimstatt für die Ausstellungen zur Stralsunder Stadtgeschichte. Mittelalterliche Baukunst vereint sich hier in hervorragender Weise mit Zeitzeugnissen vergangener Jahrhunderte. So sind die ausgestellten gotischen Altäre und Skulpturen meisterliches Symbol für mittelalterliche Handwerkskunst. Über das Leben zur Hansezeit berichten ebenso ausführlich Grabungsfunde und historische Dokumente. Zu den Besonderheiten der Sammlung gehört ein Bestand von mittelalterlichen kirchlichen Textilien, aus dem Besitz der einstigen Stralsunder Kalandsbruderschaft. Den Reichtum hanseatischer Kaufleute belegt ein in mühevoller Kleinarbeit restaurierter venezianischer Glasbecher. Von der „Stralsunder Schwedenzeit“ künden neben der Löwensehen Sammlung ein umfangreicher Bestand an Stralsunder Fayencen sowie Zeugnisse der einstigen Spielkartenmanufaktur. Das Highlight jedoch ist der 16teilige Wikingergoldschatz von Hiddensee. Zum Museum gehören außerdem die Außenstandorte Museumshaus Mönchstraße 38 und das Marinemuseum auf dem Dänholm.

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