Kultur / Museum / Ausstellung

63739 Aschaffenburg

Aschaffenburg

Aschaffenburg ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert – im Frühling zur berühmten Magnolienblüte, im Sommer ins weltweit einmalige Pompejanum, im Herbst zum Wandern, im Winter zu Cranach, Grünewald, Kirchner & Schad: auf kurzen Wegen kann der Besucher Aschaffenburgs verschiedene Seiten zu Fuß kennen lernen! Kunstliebhaber werden in der Geburtsstadt des berühmten Expressionisten Ernst Ludwig Kirchners in zahlreichen Galerien und Museen alte und moderne Kunstwerke in Dauer- und Wechselausstellungen finden. Superlative sind die weltweit größte Korkmodellsammlung, eine der größten Sammlungen an Werken Lucas Cranach d. Ä. und die weltweit größte Sammlung an Werken von Christian Schad. Im Rahmen verschiedener Führungen können Besucher die vielfältigen Sehenswürdigkeiten des „Bayerischen Nizza“ kennen lernen oder Aschaffenburger Kulturpreisträgern in der „Werkstattgalerie“ über die Schulter schauen. Ob Kabarett oder Theater, Musical oder Revue, Klassik oder Pop, Rock oder Folk, Jazz oder Gothic - die „Bühnenkulturstadt“ bietet ein vielfältiges Repertoire für Musikliebhaber in einem der kleinen, aber feinen Theater, im prämierten Live-Musik-Club Colos-Saal, im Hofgarten-Kabarett, im Stadttheater oder in der Stadthalle am Schloss. Traditionsveranstaltungen wie das Aschaffenburger Volksfest und der Aschaffenburger Weihnachtsmarkt sowie das „Afrika-Karibik-Festival“ bereichern das kulturelle Angebot. Für Naturfreunde und Gartenliebhaber sind über 10 historische Parklandschaften und Grünanlagen sowie der vor den Toren der Stadt liegende Spessart Augenschmaus und Erholungsfaktor. Der Magnolienhain im Park Schöntal zählt zu den größten in Deutschland und der Park Schönbusch ist der älteste englische Landschaftspark in Bayern. Für den Gaumen findet sich ein reichhaltiges Angebot in der der vielen Kneipen und Restaurants – vom legendären, ältesten Traditionslokal bis zum prämierten Restaurant. Ob als Stopover, Tagesausflug oder mehrtägig: Aschaffenburg ist eine Reise wert!

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60596 Frankfurt

Museum Giersch der Goethe-Universität

Das Museum Giersch der Goethe-Universität versteht sich als „Fenster der Universität“ zur Stadt Frankfurt und der Region Rhein-Main. Das im Jahr 2000 gegründete Museum widmet sich seit vielen Jahren erfolgreich der Erforschung und Vermittlung regionaler Kunst – ein Alleinstellungsmerkmal im Kontext der reichen Frankfurter Museumslandschaft. Außerdem ist das Museum ein Schauplatz von Ausstellungsprojekten, in denen bedeutsame Aspekte des wissenschaftlich-intellektuellen Lebens der Goethe-Universität präsentiert werden.

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37318 Asbach-Sickenberg

Grenzmuseum Schifflersgrund

Deutsch-deutsche Geschichte erlebbar gemacht Über vier Jahrzehnte trennte eine fast unüberwindbare Grenze die Deutschen in West und Ost. Sie war Bestandteil des sogenanntenn „Eisernen Vorhangs“ von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer. Beobachtungstürme, Stacheldraht, Streckmetall und Minen wurden auf 1378 km eingesetzt, um die Menschen aus der DDR daran zu hindern, in den Westen zu gelangen. Nach der friedlichen Revolution in der DDR und dem Beitritt der neuen Länder zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland hat man versucht, die Grenzsperranlagen so schnell wie möglich zu beseitigen. Einige Bürger aus der hessischen Stadt Bad Sooden-Allendorf hatten die Idee, Teile der Grenzanlage zu sichern. Sie gründeten den Arbeitskreis Grenzinformation e.V. Dieser kümmerte sich darum, dass der Beobachtungsturm BT-9 und etwa 1000 m Grenzzaun mit Kontrollstreifen und Kolonnenweg in ihrem Originalzustand erhalten werden konnten. Am 03. Oktober 1991 wurde damit das Grenzmuseum Schifflersgrund eröffnet. Es ist eines der ältesten Grenzmuseen in der Bundesrepublik. In den nachfolgenden Jahren konnten weitere Ausstellungsstücke besorgt werden. Darunter befinden sich Original-Grenzkontrollhäuschen aus dem Frühjahr 1990 und eine Vielzahl an Fahrzeugen und Hubschraubern. Diese Technik wurde zur Grenzsicherung durch die Grenztruppen der DDR und den Bundesgrenzschutz (heute Bundespolizei) benutzt. Das Museum stellt sich der Herausforderung, seinen vielen Gästen aus dem Inland und dem Ausland, aber auch den vielen Schülergruppen einen umfassenden Überblick über das menschenverachtende System der Grenzsicherung der DDR zu geben.

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70174 Stuttgart

Linden-Museum Stuttgart

Als eines der größten ethnologischen Museen Europas lädt das Linden-Museum Stuttgart zu erstaunlichen Begegnungen mit fernen Völkern dieser Erde ein – zu einer Weltreise unter einem Dach. Attraktive Sonderausstellungen ergänzen Dauerausstellungen zum Islamischen Orient, Süd- und Südostasien sowie Ostasien und zeigen die Schönheit und Faszination menschlicher Kulturen rund um den Globus. Zu den Highlights gehören ein tibetischer Altarraum, chinesische Grabkeramik oder eine afghanische Bazarstraße. Von 14. Oktober 2017 bis 13. Mai 2018 zeigt das Museum mit "Hawai'i - Königliche Inseln im Pazifik" die bundesweit erste Sonderausstellung zum Inselreich. Die Große Sonderausstellung des Landes Baden-Württemberg rückt Kunst, Kultur und Geschichte, Gegenwart und Vergangenheit der hawaiischen Inseln in den Fokus. Eindrucksvolle Kunstwerke und Alltagsgeräte geben Einblicke in das Leben auf den Inseln, deren Gesellschaft sich in nicht einmal 150 Jahren von einer polynesischen Adelsgesellschaft zu einem Bundesstaat der USA wandelte. Die Ausstellungen werden von einem fantasievollen, facettenreichen Begleitprogramm aus Führungen, Konzerten, Tanzvorführungen, Workshops, Thementagen, Vorträgen und Kinder- und Ferienprogrammen umrahmt. Der Württembergische Verein für Handelsgeographie erbaute das Museum, das 1911 eröffnet wurde, als Raum für seine Sammlungen von Zeugnissen der Kunst und Alltagskultur außereuropäischer Kulturen. Das Linden-Museum ist nach dem damaligen Vorsitzenden des Vereins, Karl Graf von Linden (1838 – 1910) benannt. Die breit angelegten Sammlungen mit Spitzenstücken von internationalem Rang umfassen heute rund 160.000 Objekte aus dem Orient, Afrika, Asien, Amerika und Ozeanien. Gewinnen Sie im Linden-Museum tiefe, bis in die Gegenwart reichende Einblicke in die Kunst und Kulturgeschichte sowie die Alltagskultur außereuropäischer Gesellschaften - und nicht zuletzt einen neuen Blick auf die eigene Kultur.

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80333 München

Staatliche Münzsammlung

Mit etwa 300 000 Objekten ist die Staatliche Münzsammlung eine der größten ihrer Art in Deutschland und Europa. Zugleich ist sie eine der ältesten, zurückgehend auf die Bestände der Kunstkammer Herzog Albrechts V. von Bayern (1550–1579). Ihre heutige Bedeutung erhielt die Sammlung durch die Vereinigung der kurpfälzischen Bestände mit dem altbayerischen Bestand unter Kurfürst Karl Theodor im Jahr 1785, durch die Übernahme klösterlicher Bestände im Rahmen der Säkularisation und schließlich durch gezielte Ankäufe, einschließlich ganzer Sammlungen, durch König Ludwig I. von Bayern. Traditionell liegen die Schwerpunkte der Sammlungen im Bereich der Antike (Griechen, Kelten, Römer) und der Medaillenkunde, doch verfügt sie auch über bedeutende Mittelalterbestände und eine große neuzeitliche Sammlung aller Länder, einschließlich islamischer Staaten, Fernost und Primitivgeld. Dazu kommen noch Papiergeld- und Wertpapierbestände sowie umfangreiche Sammlungen geschnittener Steine (Gemmen und Kameen) von der Antike bis zur Neuzeit. Die Münzsammlung verfügt ferner über die bedeutendste europäische Sammlung höfischer japanischer Lackkabinette der Edo-Zeit, die zum großen Teil von Kurfürst Max Emanuel (1679–1726) erworben wurden und die später zu Münzschränken umgebaut wurden. Neben gezielter Ankaufstätigkeit stehen Forschung und Publikation der Bestände sowie Sonderausstellungen im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Die Bibliothek der Staatlichen Münzsammlung ist die größte wissenschaftliche Fachbibliothek zum Thema Numismatik in Deutschland und Zentrum der Forschung für in- und ausländische Wissenschaftler. Die Schausammlung zeigt in vier Räumen Münzen von Antike, Mittelalter und Neuzeit, Medaillen, historisches Mobiliar sowie regelmäßige Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen. Die Münzsammlung veranstaltet regelmäßig Vorträge und Führungen. Im eigenen Verlag sind mittlerweile etwa 40 Bücher und Kataloge erschienen.

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60311 Frankfurt am Main

MMK Museum für Moderne Kunst

Das MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main zählt mit seinen drei Standorten zu den kulturellen Highlights der Stadt Frankfurt. Die Sammlung des MMK umfasst mehr als 5.000 Werke internationaler Gegenwartskunst. National und international gilt das MMK als eines der führenden Museen für moderne und zeitgenössische Kunst. Das MMK 1 ist zentral am Dom/Römer gelegen und beeindruckt mit einer ungewöhnlichen Architektur sowie internationalen Sonderausstellungen. Zugleich werden hier Highlights aus der Sammlung präsentiert. Adresse: Domstraße 10, 60311 Frankfurt am Main Das MMK 2 im TaunusTurm – die Dependance im Bankenviertel – ist zehn Minuten Fußweg vom Hauptbahnhof entfernt und zeigt Themenausstellungen mit Werken aus der Sammlung. Adresse: Taunustor 1, 60311 Frankfurt am Main Das MMK 3, direkt gegenüber dem MMK 1 gelegen, bietet weiteren Raum für wechselnde Ausstellungen junger, aufstrebender Künstler. Ob für Tagesausflügler, Wochenend-Urlauber oder Fernreisende – das MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main bietet ein außergewöhnliches Erlebnis. Adresse: Domstraße 3, 60311 Frankfurt am Main

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